Loi du 27 novembre 2015 portant approbation\n - de l'Accord de sécurité entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République d'Autriche concernant l'échange et la protection réciproque des informations classifiées, signé à Vienne, le 13 novembre 2014\n - de l'Accord de sécurité entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République de Croatie concernant l'échange et la protection réciproque des informations classifiées, signé à Luxembourg, le 13 mars 2014.
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This preamble states that the law approves two security agreements on the exchange and reciprocal protection of classified information. This article approves the agreement between Luxembourg and Austria on exchanging and protecting classified information. This provision approves the security agreement between Luxembourg and Croatia on the exchange and mutual protection of classified information.
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Provisions of Loi du 27 novembre 2015 portant approbation\n - de l'Accord de sécurité entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République d'Autriche concernant l'échange et la protection réciproque des informations classifiées, signé à Vienne, le 13 novembre 2014\n - de l'Accord de sécurité entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République de Croatie concernant l'échange et la protection réciproque des informations classifiées, signé à Luxembourg, le 13 mars 2014.
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Le contenu de la version HTML du Journal officiel luxembourgeois est identique à la version PDF. Loi du 27 novembre 2015 portant approbation â de lâAccord de sécurité entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République dâAutriche concernant lâéchange et la protection réciproque des informations classifiées, signé à Vienne, le 13 novembre 2014 â de lâAccord de sécurité entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République de Croatie concernant lâéchange et la protection réciproque des informations classifiées, signé à Luxembourg, le 13 mars 2014. Nous Henri, Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau, Notre Conseil dâEtat entendu; De lâassentiment de la Chambre des Députés; Vu la décision de la Chambre des Députés du 14 octobre 2015 et celle du Conseil dâEtat du 10 novembre 2015 portant quâil nây a pas lieu à second vote; Avons ordonné et ordonnons: â
- 1 er Verify source ↗
Art. 1 er .
AI-assisted research summary: This article approves the agreement between Luxembourg and Austria on exchanging and protecting classified information.
Art. 1 er . Est approuvé lâAccord de sécurité entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République dâAutriche concernant lâéchange et la protection réciproque des informations classifiées, signé à Vienne, le 13 novembre 2014. â - 2 Verify source ↗
Art. 2.
AI-assisted research summary: This provision approves the security agreement between Luxembourg and Croatia on the exchange and mutual protection of classified information.
Art. 2. Est approuvé lâAccord de sécurité entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République de Croatie concernant lâéchange et la protection réciproque des informations classifiées, signé à Luxembourg, le 13 mars 2014. Mandons et ordonnons que la présente loi soit insérée au Mémorial pour être exécutée et observée par tous ceux que la chose concerne. Le Ministre des Affaires étrangères et européennes, Jean Asselborn Palais de Luxembourg, le 27 novembre 2015. Henri Doc. parl. 6812 ; sess. ord. 2014-2015 et 2015-2016. â ABKOMMEN zwischen der Regierung des GroÃherzogtums Luxemburg und der Ãsterreichischen Bundesregierung über den Austausch und gegenseitigen Schutz klassifizierter Informationen Die Regierung des GroÃherzogtums Luxemburg und die Ãsterreichische Bundesregierung (im Weiteren âdie Parteienâ genannt) In der Absicht , den Schutz aller klassifizierten Informationen zu gewährleisten, die gemäà dem innerstaatlichen Recht einer der Parteien als solche eingestuft und gekennzeichnet wurden und an die andere Partei übermittelt wurden, Von dem Wunsch geleitet , Regeln zum gegenseitigen Schutz der übermittelten oder im Zuge der Zusammenarbeit zwischen den Parteien entstandenen klassifizierten Informationen vorzusehen, sind wie folgt ÃBEREINGEKOMMEN: Artikel 1 Begriffsbestimmungen Im Sinne dieses Abkommens bedeutet: a) âKlassifizierte Informationenâ Informationen, unabhängig von ihrer Darstellungsform, die gemäà dem nationalen Recht einer der Parteien als klassifiziert eingestuft und gekennzeichnet wurden, um ihren Schutz vor unberechtigter Preisgabe, widerrechtlicher Verwendung oder Verlust zu gewährleisten; b) âZuständige Behördeâ die in Artikel 13 genannten nationalen Behörden; c) âSicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigung für Personenâ die Feststellung durch eine zuständige Behörde, dass eine natürliche Person zum Zugang zu klassifizierten Informationen gemäà nationalem Recht berechtigt ist; d) âSicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigung für Unternehmenâ die Feststellung durch eine zuständige Behörde, dass eine juristische Person über die physische und organisatorische Fähigkeit verfügt, die Bedingungen für den Zugang zu und den Umgang mit klassifizierten Informationen gemäà dem nationalen Recht zu erfüllen; e) âKlassifizierter Vertragâ ein Vertrag oder Untervertrag zwischen einer juristischen oder natürlichen Person einer Partei und einer juristischen oder natürlichen Person der anderen Partei, dessen Erfüllung den Zugang zu oder die Herstellung von klassifizierten Informationen erfordert; f) âHerausgeberâ die herausgebende Partei sowie jede der Hoheitsgewalt der betreffenden Partei unterstehende juristische oder natürliche Person, die klassifizierte Informationen herausgibt; g) âEmpfängerâ die empfangende Partei sowie jede der Hoheitsgewalt der betreffenden Partei unterstehende juristische oder natürliche Person, die klassifizierte Informationen empfängt; h) âDritterâ eine juristische oder natürliche Person, die nicht Herausgeber oder Empfänger der klassifizierten Information ist, die gemäà diesem Abkommen übermittelt wurde, oder eine Regierung, die nicht Partei dieses Abkommens ist, oder eine internationale Organisation; i) âSicherheitsverletzungâ eine mutwillige oder zufällige Handlung oder Unterlassung, die gegen das nationale Recht und dieses Abkommen verstöÃt, deren Ergebnis zu tatsächlich oder mutmaÃlich unberechtigter Preisgabe von klassifizierten Informationen führen kann, einschlieÃlich aber nicht beschränkt auf Verlust, Zerstörung, Schädigung oder Missbrauch. Artikel 2 Gleichwertigkeit der Klassifizierungsstufen Die Parteien legen fest, dass folgende Klassifizierungsstufen gleichwertig sind: GroÃherzogtum Luxemburg: Republik Ãsterreich: TRES SECRET LUX STRENG GEHEIM SECRET LUX GEHEIM CONFIDENTIEL LUX VERTRAULICH RESTREINT LUX EINGESCHRÃNKT Artikel 3 Kennzeichnung (1) Zu übermittelnde klassifizierte Informationen werden vom Herausgeber in Ãbereinstimmung mit der entsprechenden Klassifizierungsstufe gekennzeichnet. Der Empfänger kennzeichnet erhaltene klassifizierte Informationen mit der Klassifizierungsstufe, die der Kennzeichnung des Herausgebers entspricht. (2) Die Kennzeichnungspflicht gilt auch für klassifizierte Informationen, die im Zuge der unter dieses Abkommen fallenden Zusammenarbeit erzeugt, vervielfältigt oder übersetzt werden. (3) Die Klassifizierungsstufe darf ausschlieÃlich mit schriftlicher Zustimmung des Herausgebers geändert oder aufgehoben werden. Der Herausgeber informiert den Empfänger unverzüglich über jede Ãnderung oder Aufhebung der Klassifizierungsstufe der übermittelten klassifizierten Informationen. Artikel 4 Grundsätze des Schutzes klassifizierter Informationen (1) Die Parteien treffen alle geeigneten MaÃnahmen, um den Schutz der übermittelten klassifizierten Informationen gemäà dem nationalen Recht zu gewährleisten, und sorgen für die erforderliche Kontrolle dieses Schutzes. (2) Die Parteien gewähren den übermittelten klassifizierten Informationen mindestens den gleichen Schutzstandard, wie sie ihren eigenen klassifizierten Informationen der gleichwertigen Klassifizierungsstufe gewähren. (3) Ãbermittelte klassifizierte Informationen dürfen nur zu dem Zweck, für den sie herausgegeben wurden, verwendet werden. (4) Ãbermittelte klassifizierte Informationen werden nur natürlichen Personen zugänglich gemacht, die gemäà dem nationalen Recht zum Zugang zu klassifizierten Informationen der gleichwertigen Klassifizierungsstufe ermächtigt sind und die den Zugang für die Ausübung ihrer Aufgaben benötigen. (5) Eine Partei macht Dritten ohne vorherige schriftliche Zustimmung der zuständigen Behörde des Herausgebers klassifizierte Informationen nicht zugänglich. (6) Klassifizierte Informationen, die im Zuge der unter dieses Abkommen fallenden Zusammenarbeit erzeugt werden, genieÃen den gleichen Schutz wie übermittelte klassifizierte Informationen. Artikel 5 Sicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigungen (1) Im Rahmen dieses Abkommens anerkennt jede Partei die von der anderen Partei ausgestellten Sicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigungen für Personen und Sicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigungen für Unternehmen. (2) Die zuständigen Behörden unterstützen einander auf Ersuchen und gemäà dem jeweiligen nationalen Recht bei den für die Anwendung dieses Abkommens notwendigen Sicherheitsüberprüfungen. (3) Im Rahmen dieses Abkommens informieren die zuständigen Behörden einander unverzüglich über alle Ãnderungen von Sicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigungen für Personen und Sicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigungen für Unternehmen, insbesondere über einen Widerruf oder eine Ãnderung der Klassifizierungsstufe. (4) Auf Ersuchen der zuständigen Behörde des Herausgebers stellt die zuständige Behörde des Empfängers eine schriftliche Bestätigung aus, dass eine natürliche Person zum Zugang zu klassifizierten Informationen berechtigt ist. Artikel 6 Klassifizierte Verträge (1) Ein klassifizierter Vertrag enthält Bestimmungen über die Sicherheitsanforderungen und Klassifizierungsstufe der herauszugebenden Information sowie Bestimmungen über die Verpflichtung, unverzüglich im Fall einer Sicherheitsverletzung die zuständige Behörde zu informieren. Eine Kopie der Bestimmungen wird an die zuständige Behörde der Partei weitergeleitet, unter deren Zuständigkeit der klassifizierte Vertrag durchzuführen ist. (2) Auf Ersuchen bestätigen die zuständigen Behörden, dass die vorgeschlagenen Auftragnehmer sowie natürliche Personen, die an vorvertraglichen Verhandlungen oder die bei der Durchführung von klassifizierten Verträgen teilnehmen, über Sicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigungen für Personen und Sicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigungen für Unternehmen verfügen oder dass die entsprechenden Verfahren eingeleitet wurden, sowie über die Sicherheitsanforderungen für die betroffenen klassifizierten Informationen. (3) Die zuständigen Behörden informieren einander über klassifizierte Verträge, die unter dieses Abkommen fallen. (4) Der Herausgeber übermittelt dem Empfänger und der zuständigen Behörde des Empfängers eine Liste der klassifizierten Informationen, die gemäà dem klassifizierten Vertrag zu übermitteln sind. (5) Ein Auftragnehmer kann einen Subunternehmer heranziehen, um einen Teil des klassifizierten Vertrags zu erfüllen. Subunternehmer unterliegen den gleichen Sicherheitserfordernissen wie der Auftragnehmer. Artikel 7 Ãbermittlung (1) Klassifizierte Informationen werden auf diplomatischem Weg oder auf jedem anderen zwischen den Vertragsparteien vereinbarten Weg übermittelt. Der Empfang von als CONFIDENTIEL LUX/ VERTRAULICH oder höher gekennzeichneten klassifizierten Informationen ist schriftlich zu bestätigen. Als TRES SECRET LUX/STRENG GEHEIM gekennzeichnete klassifizierte Informationen werden ausschlieÃlich auf diplomatischem Weg oder mittels eines befugten persönlichen Kuriers übermittelt. (2) Erfolgt die Ãbermittlung auf elektronischem Weg, dürfen nur Verschlüsselungssysteme eingesetzt werden, die von den Parteien vereinbart wurden. Artikel 8 Vervielfältigung und Ãbersetzung (1) Die Vervielfältigung und Ãbersetzung klassifizierter Informationen kann vom Herausgeber eingeschränkt oder ausgeschlossen werden. (2) Als TRES SECRET LUX/STRENG GEHEIM gekennzeichnete klassifizierte Informationen dürfen weder vervielfältigt noch übersetzt werden. Zusätzliche Originale können beim Herausgeber schriftlich beantragt werden. (3) Als SECRET LUX/GEHEIM gekennzeichnete klassifizierte Informationen dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung des Herausgebers vervielfältigt oder übersetzt werden. (4) Klassifizierte Informationen werden nur von Personen übersetzt, die zum Zugang zu klassifizierten Informationen der jeweiligen Klassifizierungsstufe berechtigt sind. (5) Kopien und Ãbersetzungen sind wie Originale zu schützen. Artikel 9 Vernichtung (1) Klassifizierte Informationen werden auf eine Weise vernichtet, die eine vollständige oder teilweise Wiederherstellung nicht zulässt. Die Vernichtung klassifizierter Informationen ab der Stufe CONFIDENTIEL LUX/VERTRAULICH hat nachweislich zu erfolgen. (2) Als TRES SECRET LUX/STRENG GEHEIM gekennzeichnete klassifizierte Informationen werden nicht vernichtet, sondern an den Herausgeber rückübermittelt. (3) Als SECRET LUX/GEHEIM gekennzeichnete klassifizierte Informationen dürfen, sofern nicht ein Fall des Absatz 4 vorliegt, nur mit schriftlicher Zustimmung des Herausgebers vernichtet werden. (4) Im Falle einer Krisensituation, in der es unmöglich ist, klassifizierte Informationen, die in Anwendung dieses Abkommens übermittelt oder erzeugt wurden, zu schützen oder rückzuübermitteln, werden die klassifizierten Informationen umgehend vernichtet. Der Empfänger informiert die zuständige Behörde des Herausgebers sobald wie möglich über diese Vernichtung. Artikel 10 Besuche (1) Besuche, die den Zugang zu klassifizierten Informationen erfordern, unterliegen der vorherigen Genehmigung durch die zuständige Behörde der gastgebenden Partei. Die Genehmigung wird nur natürlichen Personen erteilt, die gemäà dem nationalen Recht zum Zugang zu klassifizierten Informationen der entsprechenden Klassifizierungsstufe ermächtigt sind. (2) Besuchsanträge werden mindestens zwanzig Arbeitstage vor dem Besuch bei der zuständigen Behörde der gastgebenden Partei gestellt, in dringenden Fällen innerhalb eines kürzeren Zeitraums. Die zuständigen Behörden informieren einander über die Einzelheiten des Besuchs und gewährleisten den Schutz personenbezogener Daten. (3) Besuchsanträge werden in deutscher oder englischer Sprache gestellt und enthalten insbesondere folgende Angaben: a) Zweck, vorgesehenes Datum und Dauer des Besuchs; b) Vor- und Familienname, Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit und Pass oder Personalausweisnummer des Besuchers; c) Funktion des Besuchers und Name der vertretenen Behörde oder Stelle oder des vertretenen Unternehmens; d) Gültigkeit und Klassifizierungsstufe der Sicherheitsunbedenklichkeitsbescheinigung für Personen des Besuchers: e) Name, Adresse, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse und Ansprechpartner der Behörden, Stellen oder Einrichtungen, die besucht werden sollen; f) Datum des Antrags und Unterschrift der zuständigen Behörde. (4) Die zuständigen Behörden der Parteien können Listen von Personen erstellen, die zu wiederholten Besuchen ermächtigt sind. Diese Listen sind für einen Zeitraum von höchstens 12 Monaten gültig. Die Details der jeweiligen Besuche werden direkt mit den Ansprechpartnern in den Behörden, Stellen oder Einrichtungen, die von diesen Personen besucht werden sollen, festgelegt. Artikel 11 Sicherheitsverletzungen (1) Im Falle einer Sicherheitsverletzung informiert die zuständige Behörde des Empfängers unverzüglich die zuständige Behörde des Herausgebers schriftlich. (2) Verletzungen der Bestimmungen über den Schutz von unter dieses Abkommen fallenden klassifizierten Informationen werden gemäà dem nationalen Recht untersucht und verfolgt. Die Parteien unterstützen einander auf Ersuchen. (3) Die Parteien informieren einander über das Ergebnis der Untersuchungen und über die getroffenen MaÃnahmen. Artikel 12 Kosten Jede Partei trägt die Kosten, die ihr im Zuge der Durchführung dieses Abkommens entstehen. Artikel 13 Zuständige Behörden (1) Die zuständigen Behörden sind: Für das GroÃherzogtum Luxemburg: Service de Renseignement/Autorité Nationale de Securité Für die Republik Ãsterreich: 1. Informationssicherheitskommission 2. Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport/Abwehramt (2) Die Parteien teilen einander die Kontaktdaten der zuständigen Behörden schriftlich mit. Artikel 14 Konsultationen (1) Die zuständigen Behörden informieren einander über das jeweilige nationale Recht über den Schutz klassifizierter Informationen und alle wesentlichen Ãnderungen. (2) Um eine enge Zusammenarbeit bei der Durchführung dieses Abkommens zu gewährleisten, konsultieren die zuständigen Behörden einander und erleichtern die notwendigen gegenseitigen Besuche. Artikel 15 Streitbeilegung Streitigkeiten über die Anwendung oder Auslegung dieses Abkommens werden im Wege direkter Gespräche zwischen den Parteien oder auf diplomatischem Wege beigelegt. Artikel 16 Schlussbestimmungen (1) Dieses Abkommen wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und tritt am ersten Tag des zweiten Monats nach dem Tag in Kraft, an dem die Parteien einander auf diplomatischem Wege den Abschluss der für das Inkrafttreten des Abkommens erforderlichen innerstaatlichen Verfahren mitgeteilt haben. (2) Dieses Abkommen kann im gegenseitigen schriftlichen Einvernehmen beider Parteien geändert werden. Ãnderungen treten gemäà Absatz 1 in Kraft. (3) Jede Partei kann dieses Abkommen jederzeit auf diplomatischem Wege kündigen. In einem solchen Fall tritt das Abkommen sechs Monate nach Erhalt der Kündigungsnote durch die andere Partei auÃer Kraft. Im Fall der Kündigung bleiben klassifizierte Informationen, die in Anwendung dieses Abkommens übermittelt oder hergestellt wurden, weiterhin nach den Bestimmungen dieses Abkommens geschützt. GESCHEHEN zu Wien, am 13.11.2014 in zwei Urschriften in deutscher Sprache. Für die Regierung des GroÃherzogtums Luxemburg, (Unterschrift) Für die Ãsterreichische Bundesregierung, (Unterschrift) ACCORD entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République de Croatie concernant la protection dâinformations classifiées Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République de Croatie (ci-après dénommés les «Parties»), Conscients quâune coopération efficace dans les domaines politique, économique, militaire, de la sécurité ainsi que dans tout autre domaine pourrait nécessiter un échange dâinformations classifiées entre les Parties, Désireux dâétablir un ensemble de règles régissant la protection réciproque des informations classifiées produites ou échangées dans le cadre de la coopération entre les Parties, CONVIENNENT ce qui suit: Article 1 er Objet et champ dâapplication 1. Le présent Accord a pour but de garantir la protection des informations classifiées généralement produites ou échangées entre les Parties. 2. Le présent Accord sâapplique, à compter de son entrée en vigueur, à toute activité ou à tout contrat ou accord impliquant des informations classifiées, mené ou conclu entre les Parties. 3. Les dispositions du présent Accord sâappliquent également aux informations classifiées déjà produites ou échangées dans le cadre de la coopération entre les Parties avant lâentrée en vigueur du présent Accord. Article 2 Définitions Aux fins du présent Accord: (1) «Information classifiée» désigne toute information, quelle quâen soit la forme, transmise ou produite entre les Parties conformément aux lois et réglementations nationales de chacune des Parties, nécessitant une protection contre toute divulgation non autorisée, détournement ou perte, désignée et marquée en conséquence; (2) «Besoin dâen connaître» fait référence à la nécessité dâaccéder à des informations classifiées dans le cadre de fonctions officielles et/ou déterminées en vue de lâaccomplissement dâune mission spécifique; (3) «Infraction à la sécurité» désigne tout acte ou omission contraire aux lois et réglementations nationales, susceptible dâentraîner la divulgation, la perte, la destruction ou le détournement dâinformations classifiées ou tout autre acte ou omission susceptible dâentraîner la perte de leur confidentialité, intégrité ou disponibilité; (4) «Partie dâorigine» désigne la Partie, y compris nâimporte quelle entité, qui transmet des informations classifiées conformément aux lois et réglementations nationales; (5) «Partie destinataire» désigne la Partie, y compris toute entité, qui reçoit des informations classifiées de la Partie dâorigine; (6) «Autorité nationale de sécurité» désigne lâautorité nationale qui, conformément aux lois et réglementations nationales, est chargée de contrôler lâapplication du présent Accord et la protection des informations classifiées produites ou échangées en vertu du présent Accord; (7) «Contractant» désigne toute personne physique ou morale dotée de la capacité juridique de conclure des contrats classifiés; (8) «Sous-traitant» désigne tout contractant avec lequel le premier contractant conclut un contrat de sous-traitance; (9) «Contrat classifié» désigne tout accord entre deux ou plusieurs contractants ou sous-contractants qui contient des informations classifiées ou dont lâexécution implique la production ou lâéchange dâinformations classifiées; (10) «Habilitation de sécurité individuelle» désigne toute décision de lâautorité nationale de sécurité selon laquelle le ressortissant est autorisé à accéder à des informations classifiées conformément aux lois et réglementations nationales jusquâà un certain niveau de classification de sécurité; (11) «Habilitation de sécurité dâétablissement» désigne toute décision de lâautorité nationale de sécurité selon laquelle le contractant ou le sous-traitant remplit les conditions requises pour traiter des informations classifiées conformément aux lois et réglementations nationales jusquâà un certain niveau de classification de sécurité; (12) «Tierce partie» désigne tout Etat ou organisation internationale qui nâest pas lâune des Parties au présent Accord. Article 3 Niveaux de sécurité 1. Les Parties reconnaissent que les niveaux de sécurité suivants sont équivalents conformément aux lois et réglementations nationales: Pour le Grand-Duché de Luxembourg Pour la République de Croatie TRES SECRET LUX VRLO TAJNO SECRET LUX TAJNO CONFIDENTIEL LUX POVJERLJIVO RESTREINT LUX OGRANIÃENO 2. La Partie dâorigine peut utiliser un marquage additionnel précisant des limites spécifiques applicables à lâutilisation dâinformations classifiées. Les autorités nationales de sécurité se tiennent mutuellement informées dâun tel marquage additionnel. Article 4 Autorités nationales de sécurité 1. Les autorités nationales de sécurité des Parties sont: Pour le Grand-Duché de Luxembourg: â Service de Renseignement de lâEtat â Autorité Nationale de Securité; Pour la République de Croatie: â Ured Vijeéa za nacionalnu sigurnost. 2. Les Parties se tiennent mutuellement informées, par la voie diplomatique, des modifications apportées aux autorités nationales de sécurité. Cette notification ne constitue pas une modification formelle du présent Accord, conformément à lâarticle 14, paragraphe 2. 3. Les autorités nationales de sécurité se tiennent mutuellement informées de leurs lois et réglementations nationales ainsi que de toute modification apportée à celles-ci et susceptible dâavoir une incidence sur la protection des informations classifiées produites et échangées en vertu du présent Accord. 4. En vue dâappliquer et de conserver des normes de sécurité similaires, les autorités nationales de sécurité peuvent se tenir mutuellement informées des normes, procédures et pratiques de sécurité quâelles appliquent respectivement en matière de protection dâinformations classifiées. Article 5 Mesures de protection dâinformations classifiées 1. Conformément aux lois et réglementations nationales, les Parties prennent toutes les mesures appropriées afin de protéger les informations classifiées échangées ou produites en vertu du présent Accord. Elles apportent auxdites informations classifiées un niveau de protection équivalent à celui qui est accordé à leurs informations classifiées nationales de même niveau de sécurité, conformément à lâarticle 3 du présent Accord. 2. La Partie dâorigine informe par écrit la partie destinataire de toute modification apportée au niveau de sécurité des informations classifiées transmises afin de prendre les mesures de protection appropriées. 3. Lâaccès à des informations classifiées est réservé aux personnes ayant le besoin dâen connaître qui, conformément aux lois et réglementations nationales, sont autorisées à accéder aux informations classifiées dâun niveau de sécurité équivalent, et qui ont été informées en la matière. 4. Dans le cadre du présent Accord, chacune des Parties reconnaît les habilitations de sécurité individuelle et dâétablissement délivrées par lâautre Partie. 5. Sur demande et conformément aux lois et réglementations nationales, les autorités nationales de sécurité se prêtent mutuellement assistance dans le cadre de la mise en oeuvre des procédures dâhabilitation. 6. Dans le cadre du présent Accord, les autorités nationales de sécurité se tiennent mutuellement informées sans délai de la révocation de toute habilitation de sécurité individuelle ou dâétablissement, ou de la modification du niveau de classification de sécurité. 7. A la demande de lâautorité nationale de sécurité de la Partie dâorigine, lâautorité nationale de sécurité de la Partie destinataire délivre une confirmation écrite selon laquelle une habilitation de sécurité individuelle a été délivrée à un particulier ou selon laquelle une habilitation de sécurité dâétablissement a été délivrée à une personne morale. 8. La Partie destinataire: a) ne divulgue aucune information classifiée à une Tierce partie sans lâaccord écrit préalable de la Partie dâorigine, délivré conformément aux lois et réglementations nationales; b) si elle le juge opportun, classifie les informations reçues sur la base des équivalences définies à lâarticle 3; c) ne déclassifie ou ne déclasse pas les informations classifiées transmises sans lâaccord écrit préalable de la Partie dâorigine; d) nâutilise des informations classifiées quâaux fins prévues. Article 6 Transmission dâinformations classifiées 1. Les informations classifiées sont transmises par les services du courrier diplomatique ou militaire ou par dâautres moyens préalablement approuvés par les autorités nationales de sécurité, conformément aux lois et réglementations nationales. 2. La transmission électronique dâinformations classifiées est effectuée par le biais de méthodes cryptographiques certifiées conformément aux lois et réglementations nationales. 3. En cas de transmission dâinformations classifiées TAJNO/SECRET LUX ou de niveau supérieur, la Partie destinataire en confirme la réception par écrit. La réception dâautres informations est confirmée sur demande. 4. Les services de sécurité et de renseignement des Parties peuvent échanger directement des informations classifiées conformément aux lois et réglementations nationales. Article 7 Reproduction et traduction dâinformations classifiées 1. La traduction ou la reproduction des informations classifiées TAJNO/SECRET LUX ou de niveau supérieur sont autorisées uniquement dans des circonstances exceptionnelles avec lâaccord écrit préalable de la Partie dâorigine. 2. Toutes les reproductions et traductions dâinformations classifiées portent les marques de classification de sécurité originales. Ces reproductions ou traductions sont protégées de la même manière que les informations originales. Le nombre de reproductions ou de traductions est limité au nombre requis pour un usage officiel. Article 8 Destruction dâinformations classifiées 1. Les informations classifiées VRLO TAJNO/TRES SECRET LUX ne sont pas détruites, sauf dans les cas visés au paragraphe 4 du présent article. Celles-ci sont renvoyées à la Partie dâorigine dès lors que les Parties les jugent inutiles. 2. Les informations classifiées TAJNO/SECRET LUX ou dâun niveau inférieur sont détruites dès lors que la Partie destinataire les reconnaît inutiles, de manière à empêcher leur restauration totale ou partielle. 3. La Partie destinataire informe dès que possible la Partie dâorigine de la destruction des informations classifiées TAJNO/SECRET LUX. 4. Dans le cas dâune situation de crise rendant impossible la protection ou le retour des informations classifiées produites ou échangées en vertu du présent Accord, les informations classifiées sont détruites immédiatement. La Partie destinataire avise dès que possible les autorités nationales de sécurité des deux Partie dâune telle destruction. Article 9 Contrats classifiés 1. Tout contrat classifié est conclu et mis en oeuvre conformément aux lois et réglementations nationales. 2. Sur demande, lâautorité nationale de sécurité de la Partie destinataire confirme quâune habilitation de sécurité individuelle ou dâétablissement appropriée a été délivrée à un contractant proposé. Si le contractant proposé ne détient aucune habilitation de sécurité appropriée, lâautorité nationale de sécurité de la Partie dâorigine peut demander à lâautorité nationale de sécurité de la Partie destinataire de délivrer lâhabilitation de sécurité appropriée. 3. Lâautorité nationale de sécurité sur le territoire de laquelle les contrats classifiés doivent être exécutés assume la responsabilité de lâétablissement et de la gestion des mesures de sécurité relatives aux contrats classifiés selon les mêmes normes et conditions que celles qui régissent la protection de ses propres contrats classifiés. Les autorités nationales de sécurité peuvent procéder à des inspections de sécurité périodiques. 4. Tout Contrat ou Contrat de sous-traitance classifié doit contenir une annexe de sécurité dans laquelle la Partie dâorigine précise les informations classifiées qui doivent être transmises à la Partie destinataire, le niveau de classification de sécurité à attribuer à ces informations et les obligations du contractant en matière de protection des informations classifiées. Une copie de lâannexe de sécurité est envoyée à lâautorité nationale de sécurité de la Partie dâorigine. 5. Avant de transmettre aux contractants ou aux contractants éventuels de lâune des Parties toute information classifiée transmise par lâautre Partie, la Partie destinataire doit, conformément aux lois et réglementations nationales, sâassurer que les Contractants ou futurs Contractants sont en mesure de garantir une protection adéquate de la sécurité des informations classifiées, et: a) exécuter une procédure dâhabilitation de sécurité dâétablissement appropriée à lâégard des contractants et des sous-traitants; b) exécuter une procédure dâhabilitation de sécurité individuelle appropriée à lâégard de tous les membres du personnel dont les fonctions requièrent un accès à des informations classifiées; c) sâassurer que toutes les personnes ayant accès à des informations classifiées sont tenues informées de leurs responsabilités; d) réaliser des inspections de sécurité périodiques au sein des établissements pertinents ayant obtenu une habilitation. 6. Les sous-traitants engagés dans des contrats classifiés doivent satisfaire aux exigences de sécurité applicables aux contractants. 7. Les représentants des autorités nationales de sécurité peuvent effectuer des visites réciproques afin dâanalyser lâefficacité des mesures adoptées par un contractant pour garantir la protection des informations classifiées impliquées dans un contrat classifié. Article 10 Visites 1. Les visites impliquant lâaccès à des informations classifiées sont soumises à lâautorisation préalable de lâautorité nationale de sécurité de la Partie hôte. 2. Toute demande de visite est présentée au moins 3 semaines avant la visite et contient les informations suivantes: a) nom et prénom, date et lieu de naissance, nationalité du visiteur; b) numéro du passeport ou de tout autre document dâidentité du visiteur; c) qualité du visiteur et nom de lâorganisation quâil représente; d) niveau de lâhabilitation de sécurité individuelle du visiteur, le cas échéant; e) objet de la visite, programme de travail proposé et date de la visite prévue; f) nom des organisations et des établissements à visiter; g) nombre de visites et période demandée; h) autres renseignements, tels que convenus par les autorités nationales de sécurité. 3. Chacune des Parties garantit la protection des données personnelles des visiteurs conformément aux lois et réglementations nationales. Article 11 Infraction à la sécurité 1. Lâautorité nationale de sécurité de la Partie destinataire informe immédiatement lâautorité nationale de sécurité de la Partie dâorigine de toute infraction à la sécurité avérée ou suspectée. 2. Lâautorité nationale de sécurité de la Partie destinataire prend toutes les mesures appropriées possibles, conformément à ses lois et réglementations nationales, afin de limiter les conséquences de toute infraction à la sécurité et dâempêcher toute violation ultérieure, et veille à mener une enquête appropriée. Sur demande, lâautorité nationale de sécurité de la Partie dâorigine apporte son aide dans le cadre de lâenquête. Sur demande, lâautorité nationale de sécurité de la Partie destinataire communique à lâautorité nationale de sécurité de la Partie dâorigine le résultat de la procédure et les mesures correctives entreprises à la suite de la violation. Article 12 Frais Chacune des Parties supporte les frais propres encourus du fait de lâapplication du présent Accord. Article 13 Règlement des litiges Tout litige quant à lâinterprétation ou lâapplication du présent Accord est résolu par voie de consultation et de négociation entre les Parties. Article 14 Dispositions finales 1. Le présent Accord prend effet le premier jour du deuxième mois qui suit la réception de la dernière des notifications écrites par lesquelles les Parties se sont tenues mutuellement informées, par la voie diplomatique, de lâaccomplissement des exigences légales nationales requises pour son entrée en vigueur. 2. Le présent Accord peut être modifié dâun commun accord par écrit entre les Parties. Les modifications font partie intégrante du présent Accord et prennent effet selon les modalités prévues au paragraphe 1 du présent article. 3. Le présent Accord est conclu pour une durée indéterminée. Chacune des Parties peut dénoncer le présent Accord moyennant lâenvoi dâun préavis écrit à lâautre Partie par la voie diplomatique. Dans ce cas, le présent Accord prendra fin six mois à compter de la date de réception de la dénonciation par lâautre Partie. 4. En cas de dénonciation du présent Accord, toutes les informations classifiées échangées en vertu de ce dernier continuent dâêtre protégées conformément aux présentes dispositions et sont, sur demande, renvoyées à la Partie dâorigine. 5. A la suite de lâentrée en vigueur du présent Accord, la Partie sur le territoire de laquelle lâAccord est signé prend immédiatement les mesures requises pour procéder à lâenregistrement de lâAccord auprès du Secrétariat des Nations Unies, conformément à lâarticle 102 de la Charte des Nations Unies, et informe lâautre Partie de cet enregistrement et de son numéro dâenregistrement, tel quâindiqué sur le certificat dâenregistrement délivré par le Secrétariat des Nations Unies. FAIT à Luxembourg, le 13 mars 2014, en double exemplaire, chacun en langues française, croate et anglaise, tous les textes faisant également foi. Dans le cas dâun désaccord quant à lâinterprétation des dispositions du présent Accord, le texte anglais prévaut. Pour le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg, (signature) Pour le Gouvernement de la République de Croatie, (signature)
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